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Mein Name ist Claudia Maier und ich bin gelernte Hundephysiotherapeutin
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BLOG: Erkrankungen beim Hund


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16.09.2021

Zwingerhusten

Der Zwingerhusten kann einem grippalem Infekt beim Menschen gleich gesetzt werden. Hierbei handelt es sich um eine ansteckende Infektion der oberen Atemwege, Luftröhre und Bronchien. Die Erreger werden über Tröpfcheninfektion von Tier zu Tier übertragen. Deshalb sind besonders Hunde, die in engem Kontakt mit anderen Hunden leben betroffen, wie z.B. in Zwingern, Tierheimen oder Tierpensionen. Daher auch der Name Zwingerhusten.

Er entsteht meist durch eine Infektion mit Viren und Bakterien. Oft infizieren sich die Hunde erst mit Viren, die die Bronchien besiedeln und die Atemwege so schädigen, dass Bakterien oder Pilze leicht eine Sekundärinfektion auslösen können. Weitere Ursachen können aber auch mangelnde Hygiene, niedrige Temperaturen, körperlicher/psychischer Stress, Mangelernährung, Immunschwäche und Wurmbefall sein.

Typisch für den Zwingerhusten ist ein starker bellender, trockener, rauher, heiserer Husten oder auch Würgehusten, der einige Wochen anhalten kann. Das Allgemeinbefinden des Hundes ist vielfach aber kaum bis gar nicht beeinträchtigt. Von der Ansteckung bis zum Ausbruch der ersten Symptome vergehen wenige Tage bis hin zu einem Monat. In der Regel und ohne Komplikationen heilt die Erkrankung innerhalb von zwei Wochen von selbst ab.

Bei schwerem Krankheitsverlauf können jedoch rasselnde Atemgeräusche, Fieber, Rachenentzündung, Mandelentzündung, Schnupfen und eitrige Bindehautentzündung hinzukommen. In seltenen schweren Fällen kann es sogar zur Lungenentzündung kommen. Vor allem nachts kommen betroffene Hunde kaum zur Ruhe. In einigen Fällen kann auch Trinken den Hustenreiz verstärken, weshalb betroffene Hunde das Trinken einstellen.

Was ihr als Hundeeltern beachten solltet:
Habt ihr bei eurem Hund den Verdacht auf Husten, sollte dieser auf jeden Fall einem Tierarzt vorgestellt werden. Ist euer Hund betroffen, solltet ihr zunächst von Halsband auf Geschirr wechseln, denn der Leinendruck auf die Luftröhre führt zu vermehrtem Hustenreiz. Wie bei uns Menschen auch, wenn wir erkältet sind, stehen Ruhe, Schonung und viel Schlaf an oberster Stelle. Für ausreichende Hygiene und eine erhöhte Zufuhr von Flüssigkeit sollte ebenfalls gesorgt werden. Unterstützend können auch Bronchien-erweiternde und hustenstillende Medikamente (z.B. Codeinpräparate) helfen oder man lässt den Hund inhalieren. In schwereren Fällen kann eine bakterielle Infektion mit Antibiotika (z.B. Doxycyclin) bekämpft werden. Wegen der hohen Ansteckungsgefahr ist es ratsam, den Kontakt zu anderen Hunden zu vermeiden. Um dem Hund bei starkem Husten Linderung zu verschaffen, bieten sich auch feuchtheiße Wickel an.

Zur Vorbeugung sollte man seinen Hund impfen lassen, vor allem, wenn der Hund Gruppen ausgesetzt ist, z.B. in Hundepensionen. Sollte sich der Hund dennoch infizieren, so verläuft die Infektion aufgrund der Impfung deutlich milder.

Quellen:
https://www.tiermedizinportal.de/.../zwingerhusten.../200920
https://www.anicura.de/wissensbank/hunde/zwingerhusten/



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